Autostrom plus erhält Zuschlag im Deutschlandnetz III und startet neues E-LKW-Schnellladeinfrastrukturprojekt
Hannover, 01.07.2026 – Die Autostrom plus GmbH hat im Rahmen des Förderprogramms Deutschlandnetz III den Zuschlag für ein weiteres Los erhalten. Damit fällt der Startschuss für ein neues Infrastrukturprojekt im elektrischen Schwerlastverkehr: In den kommenden Jahren soll an unbewirtschafteten Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen eine leistungsfähige Schnellladeinfrastruktur für E-LKW entstehen.
„Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und darüber, einen weiteren wesentlichen Baustein der Mobilitäts- und Energiewende nun gemeinsam mit unseren Partnern auf den Weg bringen zu dürfen“, erklärt Dr. Burkhard Seizer, Geschäftsführung der Autostrom plus GmbH. „Mit dem geplanten Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur leisten wir künftig einen konkreten Beitrag zur Dekarbonisierung des Güterverkehrs und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Zuschlag im Deutschlandnetz III ist für uns ein bedeutender Meilenstein und zugleich der Auftakt für die nächsten Schritte in Planung, Errichtung und langfristigem Betrieb.“
Im Zuge des Zuschlags soll Autostrom plus insgesamt 24 Schnellladeparks mit 148 Ladepunkten an unbewirtschafteten Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen realisieren. Die Umsetzung ist ab 2026 vorgesehen und soll schrittweise bis 2030 erfolgen. Der anschließende Betrieb ist langfristig bis mindestens 2034 ausgelegt.
Sebastian Herkenhoff, Prokurist der Autostrom plus GmbH:
„Mit den geplanten 24 Ladeparks schaffen wir künftig eine wesentliche Grundlage für eine verlässliche und wirtschaftliche Elektrifizierung des Güterverkehrs. Das Projekt zeigt, wie Infrastruktur konkret zur Transformation beitragen kann.“
Das Deutschlandnetz III bildet mit 124 Standorten und 824 Ladepunkten einen zentralen Bestandteil des zukünftigen Schnellladenetzes für den elektrischen Schwerlastverkehr in Deutschland. Der geplante Aufbau auf bundeseigenen Flächen an den Autobahnen schafft künftig die Grundlage für ein verlässliches Netz entlang zentraler Transportkorridore.
Leistungsfähige Ladeinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für den Markthochlauf von E-LKW. Sie soll künftig Planbarkeit für Logistikunternehmen und Flottenbetreiber schaffen, Lieferketten stärken und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland unterstützen. Gefragt sind insbesondere Ladepunkte an Autobahnen, Depots und Logistikhubs, die den praktischen Anforderungen des Schwerlastverkehrs gerecht werden.
Mit dem Zuschlag wächst das Autostrom-plus-Gesamtnetz perspektivisch auf 123 Ladeparks mit insgesamt 630 Ladepunkten. Damit bleibt Autostrom plus der größte Ladeparkbetreiber an unbewirtschafteten Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen in Deutschland.
Ein Projekt dieser Größenordnung ist nur im Schulterschluss mit starken Partnern realisierbar. Autostrom plus dankt insbesondere dem Auftraggeber, der Autobahn GmbH des Bundes, für das entgegengebrachte Vertrauen sowie allen beteiligten Partnerinnen und Partnern für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit, die nun in den weiteren Phasen von Planung, Errichtung und langfristigem Betrieb fortgeführt wird.
Ingo Krogmann, Prokurist der Autostrom plus GmbH:
„Die Umsetzung eines solchen Programms gelingt nur im Team. Gemeinsam mit unseren Partnern bündeln wir Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Planung über die Errichtung bis zum späteren Betrieb.“
Mit dem Zuschlag im Deutschlandnetz III startet Autostrom plus ein weiteres Infrastrukturprojekt an unbewirtschafteten Rastanlagen. In den kommenden Jahren soll damit ein zusätzlicher Beitrag entstehen, um den elektrischen Schwerlastverkehr in Deutschland planbar, leistungsfähig und zukunftssicher auf die Straße zu bringen – und die führende Rolle von Autostrom plus beim Aufbau von Ladeinfrastruktur an unbewirtschafteten Rastanlagen weiter zu stärken.
